Manchmal gibt es so Band-Überraschungen in genau den Momenten, in denen man gar nicht damit rechnet. So geschehen am 15.11.2013 im Luxor in Köln. Da wollte man doch einfach nur gemütlich einen wunderbaren Abend mit Tonbandgerät verbringen und – schwupps – kommt da mal eben so eine sympathische Band aus Düsseldorf und Wuppertal um die Ecke und hinterlässt als Vorband einen bleibenden Eindruck. So konnte es sich Christin natürlich nicht nehmen lassen, in die aktuelle EP des Quintetts PAULY hineinzulauschen…yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7

NameWhere we started von PAULY
Erschienenam 17.01.2014
Musikstilauthentischer Indie-Pop/Rock mit dezenten Einflüssen aus den 80ern
Spieldauer19:33 min verteilt auf 5 Songs
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Das erste Lied ist sogleich der Namensgeber der EP. „Where we started“ heißt der Song, welcher auf eine unglaublich motivierende leichte Art einen guten Einstieg in die Platte ermöglicht. Ein treibender Rhythmus, eine leicht rotzige E-Gitarre zu Beginn, später herausstechende Akustikgitarre und Klavier, ein besonders mitsingtauglicher Part: „Ohhhhohhhhohhhh…“ – so schlägt der Track direkt zwei Fliegen mit einer Klappe. Er ist nicht nur für die Radiowelt denkbar, sondern hat auch einen gewissen Livefaktor. „So give me a sign, make up your mind and sing it out loud, so I can hear you…“

Weiter geht es mit „Keep your head up“. Langsam stecken der Rhythmus und die Leichtigkeit an und man fühlt sich zum Mitwippen motiviert.„So keep your head up and open your eyes, there’s so much to discover“. Ein leichtes Lächeln huscht über die Lippen.

„Here I am“ mutet zunächst etwas schlagermäßig an und fällt somit ein wenig aus dem üblichen PAULY-Rahmen. Doch zu Einsetzen des Gesangs ändert sich diese Grundstimmung anhand gut gesetzter Instrumentalisierung in die tatsächliche Richtung des seichten Pop/Rock. Der Gitarrensound lässt stattdessen eine Assoziation mit der Rockmusik der 80er Jahre zu.

„Upon my chest“ kristallisiert sich in seiner Einfachheit als kleiner Favorit heraus. Akustikgitarre, ein wenig silbermöndisch angehauchte E-Gitarren-Akzente, Sänger Adrians unglaublich klare Stimme. Später das seichte Cello im Hintergrund. „I truly miss you and your head upon my chest…dudududu… dudududu…“ – die Botschaft dieses Songs wirkt zwar irgendwie schnulzig, aber nicht in die Richtung von „schulzig bääh“, sondern vielmehr in die von „hach…. schnulzig schön“.

Den Abschluss bildet „Let him know“, welches wieder ganz im bandtypischen Stil daherkommt. Eine treibende Akustikklampfe zu Beginn; ein Hauch von The Fray; ein Bandarrangement, welches einfach nach „mehr“ klingt. Man möchte sich bewegen und das Leben genießen.

Und das strahlt die Band PAULY auch im Allgemeinen aus. Lebensfreude und positive Energien. Wer sich also ein wenig aus dem Alltagstrott entführen lassen möchte, liegt mit dieser Platte goldrichtig.

Anspieltipps: Hallo? Euch wird eine EP mit fünf Tracks doch wohl kaum überfordern. Einfach mal in alle reinhören und genießen!

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