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Ungewöhnliche neue Töne aus dem Hause Into The Fray: Die Stuttgarter Ambient Indie-Band veröffentlicht mit ihrer neuen Single Dying Waves einen Song, den man so gar nicht erwartet hätte. Eine übermüdete Kurzrezension, geschrieben um 4 Uhr morgens.

Into The Fray sind eine Band der verträumten und verspielten Instrumentale voller Atmosphäre und Gänsehautfaktor. Wann immer ich ihre Musik höre, kann ich mich mittlerweile komplett darin verlieren und drifte in meine eigene kleine Welt ab. Umso ungewöhnlicher wirken daher die ersten Plays der neuen Single Dying Waves.

Neue Single: Into The Fray – Dying Waves

Alternative Streaming-Links für Dying Waves von Into The Fray

Anders als musikalische Vorgänger wie Passengers oder Fragile beginnt der Song mit einem eher akustischen Schlagzeugbeat. Obwohl das Instrumental schon zu Beginn ungewöhnlich schnell für die sonst eher verträumt anmutende Band zu sein scheint, nimmt es im Laufe des Tracks noch einmal zusätzlich an Fahrt auf. Nach der knappen Hälfte des Songs erreicht Dying Waves dann einen vermeintlichen Höhepunkt in Form eines im Kontrast zum vorangegangenen Instrumental stehenden atmosphärischen Soundplateaus. Doch anstatt den Track so nach knappen 2:45 Minuten auslaufen zu lassen, nutzt die Band lieber noch einmal das vorangegangene musikalische Motiv und baut den Song wieder Stück für Stück auf. Zuletzt bringt sie sogar noch einmal rotzigen E-Gitarren-Sound ein.

Was für Into The Fray zunächst fremdartig klingen mag, hat durch die wahnsinnig prägnante sanfte Stimme des Sängers Lukas dennoch eine sehr vertraute Ebene. Und so klingt Dying Waves trotz einer anderen instrumentalen Herangehensweise dennoch nach einem typischen Song von Into The Fray.

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